Trauerredner Michael Gebhard
 

Warum ich Trauerredner geworden bin

Frühe Berührungspunkte mit Trauerfeiern

Ich war schon früh immer wieder auf Trauerfeiern.
Als Gast. Aber auch auf der anderen Seite unterstützend, mithelfend.

Dabei habe ich viele unterschiedliche Formen des Abschieds erlebt.
Und irgendwann kam der Moment, der vieles verändert hat.

Die Erfahrung, die alles verändert hat

Es war die Trauerfeier der Mutter einer guten Freundin.
Nach einem langen Krebsleidensweg ist sie verstorben.
Eine lebensfrohe, herzliche Frau mit einem ganz eigenen, wunderbaren Charakter.

Die Beerdigung fand in der Kirche statt.
Der Gottesdienst wurde gehalten, ihr Leben wurde wie ein tabellarischer Lebenslauf vorgelesen.

Und ziemlich schnell wurde spürbar:
Das war eine Beerdigung von vielen.

Ohne wirkliche Nähe.
Ohne Gefühl.
Ohne das, was diesen Menschen eigentlich ausgemacht hat.

Es fehlte etwas.
Und vor allem: Es fehlte die Möglichkeit, wirklich Abschied zu nehmen.

Der Entschluss

Im Nachhinein bin ich für diese Erfahrung sehr dankbar.
So schwer sie in dem Moment war.

Denn genau daraus ist etwas entstanden.

Ich habe mir damals geschworen:
So sollte kein Mensch verabschiedet werden.

Nicht unpersönlich.
Nicht austauschbar.
Nicht ohne das, was ihn oder sie wirklich ausgemacht hat.

Meine Haltung heute

Heute ist genau das der Kern meiner Arbeit.

Ich gestalte Trauerfeiern ohne Standardreden.
Jeder Mensch ist individuell – und genauso ist es auch jede Trauerfeier.

Es geht nicht darum, „die richtigen Worte“ zu finden, sondern die passenden.
Die, die sich für die Angehörigen stimmig anfühlen.

Wie ich arbeite

Eine persönliche Trauerrede entsteht nicht nebenbei.

Ich nehme mir bewusst Zeit für die Gespräche mit den Angehörigen.
Wir sprechen über den Menschen, erinnern uns gemeinsam, gehen auch auf die leisen Dinge ein.

Oft sind es gerade die kleinen Details, die einen Menschen wirklich beschreiben.

Aus diesen Gesprächen entsteht Schritt für Schritt die Trauerrede.
Und gleichzeitig auch ein Gefühl dafür, wie die Trauerfeier gestaltet werden kann.

Ich begleite diesen Weg bis zur Beisetzung.
Nicht nur als Redner, sondern als Ansprechpartner.

Es gibt keinen festen Ablauf, der einfach übernommen wird.
Jede Zeremonie entsteht neu – individuell und passend.

Raum für einen persönlichen Abschied

Jeder Verlust ist schmerzhaft. Das lässt sich nicht verändern.

Aber ich sehe es als meine Aufgabe, einen Raum zu schaffen,
in dem ein Abschied möglich wird.

Einen Raum, in dem man sich für einen Moment getragen fühlt.
In dem Erinnerungen Platz haben.
Und in dem man sich verstanden fühlt.

Und vielleicht am Ende sagen kann:
Ja.
So war dieser Mensch.

Und so durfte er oder sie auch gehen.

Trauerredner in München – persönliche Begleitung

Ich begleite Trauerfeiern in München und ganz Bayern als freier Trauerredner.
Mit Zeit, mit Aufmerksamkeit und mit dem Anspruch, jede einzelne Zeremonie persönlich zu gestalten. Dafür stehe ich.

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